Liveticker Ukraine-Krieg: London kündigt "das bisher größte Drohnenpaket" für Kiew an

15.04.2026 17:23 Uhr
17:23 Uhr
Mehrere Verletzte nach Drohnenangriffen auf Gebiet Belgorod
Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebietes Belgorod, erlitten vier Zvilisiten Verletzungen bei Drohnenangriffen auf die Region.
Gladkow zufolge seien drei Männer bei einem Angriff einer FPV-Drohne auf einen Pkw verwundet worden. Der Zustand eines Verletzten werde als ernst eingeschätzt. Infolge der Verletzung mussten ihm Arm und Bein amputiert werden. Zwei weitere Opfer hätten Minenexplosionsverletzungen und Splitterwunden an Armen und Beinen erlitten. Das Fahrzeug sei ausgebrannt.
Eine weitere Drohne habe ein Privathaus in der Stadt Schebekino angegriffen, so Gladkow. Die Frau erlitt demnach ein Barotrauma und mehrere Schrapnellwunden.
16:54 Uhr
Zwei Männer im Gebiet Jaroslawl wegen Spionage für Ukraine verurteilt
Zwei Bewohner des russischen Gebiets Jaroslawl sind zu Freiheitsstrafen von jeweils 13 Jahren verurteilt worden. Wie der Pressedienst des Gebietsgerichts mitteilt, wurde im Rahmen des Prozesses befunden, dass die beiden Männer Hochverrat in Form der Spionage zugunsten der Ukraine begangen haben. In der Meldung heißt es dazu:
"Im Jahr 2024 haben sie im Auftrag der ukrainischen Geheimdienste Informationen zur Nutzung gegen die Sicherheit der Russischen Föderation gesammelt und weitergeleitet. Darüber hinaus verschickten sie Fotos von proukrainischen Losungen an Gebäuden."
16:14 Uhr
Ukrainische Soldaten ließen bei Rückzug aus Dimitrow Waffen zurück
Bei ihrem Rückzug aus der Stadt Dimitrow in der Volksrepublik Donezk ließen ukrainische Truppen Waffen und Munition zurück. Das berichtet TASS unter Berufung auf den Pressedienst des russischen Innenministeriums in der DVR.
"Als die Kämpfer ihre Stellungen in aller Eile verlassen haben, haben sie eine riesige Menge an Munition und Waffen zurückgelassen."
Wie es heißt, hätten die ukrainischen Soldaten die Wohnhäuser der Einwohner von Dimitrow als Stützpunkte genutzt und dort beim Rückzug ihre Waffen zurückgelassen.
Dimitrow war Ende Dezember 2025 befreit worden.
15:37 Uhr
Ukrainische Armee plante, Ortschaft Woltschanskije Chutora als Aufmarschgebiet zu nutzen
Das ukrainische Kommando plante, die unter russische Kontrolle gebrachte Siedlung Woltschanskije Chutora in der Region Charkow als Aufmarschgebiet für eine mögliche Offensive zu nutzen. Dies teilten russische Sicherheitsbehörden gegenüber TASS mit.
"Die heftigen Kämpfe um diese Ortschaft dauerten mehrere Monate an. Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte rechnete damit, Woltschanskije Chutora als Aufmarschgebiet für eine Offensive in Richtung der ehemaligen Kreisstadt zu nutzen."
Am Mittwoch meldete das Verteidigungsministerium in Moskau, dass die russischen Truppen die Siedlung Woltschanskije Chutora unter Kontrolle gebracht haben.
14:58 Uhr
Militärexperte: Ukrainisches Militär bildet britische Saboteure gegen Russland aus
Im Rahmen des britischen Programms Interflex erhalten ukrainische Militärangehörige nicht nur selbst eine Ausbildung, sondern treten auch selbst als Ausbilder für die britische Marine auf und bereiten deren Angehörige für Sabotageaktionen zur See gegen Russland vor. Diese Ansicht äußert Alexander Stepanow, Militärexperte des Instituts für Recht und nationale Sicherheit an der Russischen Akademie für Volkswirtschaft und Öffentlichen Dienst. In einem Interview für die Nachrichtenagentur TASS führte er dazu aus:
"Gegenwärtig fungieren ukrainische Militärangehörige als Ausbilder für britische Spezialisten und Vertreter der Rüstungsindustrie. Es wurde ein Netzwerk zur Ausbildung von Drohnenpiloten für Einsätze zur See geschaffen. Ihre Aufgabe besteht darin, die Möglichkeiten für Handel und Logistik sowohl für Russland als auch für unsere Verbündeten – China, die Staaten der BRICS und des Globalen Südens – zu paralysieren."
Stepanows Angaben zufolge teilten ukrainische Militärangehörige im Rahmen des Interflex-Programms ihre Erfahrungen im Einsatz von FPV-Drohnen, Unterwasserdrohnen und unbemannten Schnellbooten mit britischen, australischen und schwedischen Soldaten. Der Experte betonte:
"Großbritannien als einer der Organisatoren der Ausbildung des ukrainischen Militärs nutzt den Ukraine-Konflikt als Testgelände für Technologien, die in der Perspektive die Logistik der Gegner des Westens unterminieren sollen."
Das von Großbritannien geleitete Interflex-Programm zur Ausbildung des ukrainischen Militärs war im Sommer 2022 eingerichtet worden und soll noch mindestens bis Ende des Jahres weiterlaufen. Bisher haben über 60.000 ukrainische Militärangehörige daran teilgenommen.
14:30 Uhr
Weiterer Ort im Gebiet Charkow unter russischer Kontrolle
Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte am Mittwoch mit, dass die russische Armee eine weitere Ortschaft unter Kontrolle gebracht habe.
"Infolge ihrer entschlossenen Handlungen haben die Einheiten des Truppenverbands Nord die Ortschaft Woltschanskije Chutora im Gebiet Charkow unter Kontrolle genommen."
13:51 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
In seinem täglichen Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs während des vergangenen Tages bekannt.
Der Meldung zufolge hat Kiew im Zuständigkeitsbereich des russischen Truppenverbands Nord bis zu 175 Soldaten, einen gepanzerten Mannschaftstransporter, 17 Autos und sieben Materiallager verloren.
Die Einheiten des Truppenverbands West haben ihre Frontlage verbessert. Dabei verlor das ukrainische Militär bis zu 180 Kämpfer, fünf gepanzerte Kampffahrzeuge, 12 Autos, zwei Geschütze und zwei Munitionslager.
Auch der Truppenverband Süd bezog günstigere Stellungen, wobei die ukrainische Armee über 210 Soldaten verlor. Vier gepanzerte Mannschaftstransporter, ein US-produziertes gepanzertes Kampffahrzeug vom Typ Senator, 18 Autos, ein Geschütz, eine Eloka-Anlage und zwei Munitionslager wurden zerstört.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte beliefen sich die ukrainischen Verluste auf über 300 Soldaten. Zwei gepanzerte Mannschaftstransporter, fünf gepanzerte Kampffahrzeuge, sechs Autos, vier Geschütze und ein Munitionslager wurden eliminiert.
Beim Vorrücken des Truppenverbands Ost verlor die Ukraine über 240 Kämpfer sowie vier gepanzerte Kampffahrzeuge und sieben Autos.
Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr verlor Kiews Militär bis zu 40 Soldaten, ein gepanzertes Kampffahrzeug, 18 Autos, eine RADA-Radaranlage aus israelischer Produktion, vier Eloka-Anlagen sowie zwei Lager.
Entlang der gesamten Frontlinie fingen Russlands Luftabwehrkräfte zwölf Lenkgleitbomben und 225 Starrflügler-Drohnen ab. Die Schwarzmeerflotte zerstörte zudem drei ukrainische unbemannte Schnellboote.
13:03 Uhr
Gebiet Belgorod: Gouverneur meldet Schäden nach ukrainischen Angriffen
Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebietes Belgorod, hat das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 14 Orte in elf Bezirken angegriffen. Bei den Attacken wurden 45 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 15 abgefangen wurden.
Gladkow meldet einen Verletzten. Infolge der Angriffe wurden drei Privathäuser, eine Kirche sowie acht Fahrzeuge beschädigt.
12:21 Uhr
"Das bisher größte Drohnenpaket für die Ukraine": London kündigt Lieferung von 120.000 Drohnen an

SymbolbildUrheberrechtlich geschützt Am Mittwoch hat das britische Verteidigungsministerium "das bisher größte Drohnenpaket für die Ukraine" bekannt gegeben. In diesem Jahr sollen mindestens 120.000 Drohnen geliefert werden, so die Behörde.
Das neue Paket, "das größte seiner Art, das Großbritannien je geliefert hat," sehe die Bereitstellung von Langstrecken-Kampfdrohnen, Aufklärungsdrohnen, Logistikdrohnen sowie maritimen Drohnen vor.
Nach Angaben der Behörde sei die Lieferung dieser neuen Drohnen bereits in diesem Monat begonnen worden.
Darüber hinaus werde London Hunderttausende Artilleriegeschosse und Tausende Luftverteidigungsraketen an die Ukraine liefern.
11:38 Uhr
Gebiet Saporoschje nach ukrainischen Angriffen ohne Strom
Nach Angaben von Jewgeni Balizki, dem Gouverneur des Gebietes Saporoschje, ist die Region aktuell gänzlich ohne Stromversorgung. Dies meldete Balizki auf Telegram:
"In der Nacht wurde die Energieinfrastruktur unserer Region erneut massiven Terroranschlägen des Gegners ausgesetzt. Infolge der Beschüsse wurden mehrere Energieobjekte beschädigt, was zu einem vollständigen Stromausfall in der Region geführt hat."
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
